Journal (deutsch)

Mit Wirtschaft

WIRTSCHAFT:

US-Banken wackeln - Immobilienmarkt in Riga stürzt ein.

Verkaufen kann Victors Savins seine Häuser nicht mehr. Und weil er nicht verkaufen kann, leiht ihm seine Hausbank auch kein Geld mehr. Die Baustellen sind verwaist, die Arbeiten eingestellt - Savins wartet auf bessere Zeiten.

In ganz Lettland das gleiche Bild. Selbst in besten Lagen geht kaum noch eine Wohnung weg. Die US-Finanzkrise hat den Geldfluss gestoppt. Kredite sind nur noch schwer zu bekommen. Die Letten sind Krisen gewohnt, doch jetzt werden ihre Portemonnaies immer dünner. Deshalb demonstrieren viele für mehr Geld. Doch die Finanzkrise zwingt den Staat gegenzusteuern. Damit die Inflation Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  nicht aus dem Ruder läuft und die Staats-Verschuldung nicht ganz so hoch ausfällt, friert er die Löhne der öffentlich Bediensteten ein. Das führt zu wütenden Protesten der Gewerkschaften einerseits - und zu Fatalismus bei den Betroffenen andererseits.


Zahl des Tages

903 Millionen Euro – soviel spendeten die Deutschen im ersten Halbjahr 2008. Der größte Teil der Spenden ging an humanitäre Hilfsprojekte, vor allem nach Naturkatastrophen in Asien. Danach folgten Spenden für Kinder, Kirche, Kultur- und Denkmalpflege. Dass insgesamt 60 Millionen Euro mehr zusammenkamen als im Vorjahreszeitraum, überraschte die 
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:   Organisationen. Sie befürchteten eher einen Rückgang der Spenden wegen des Preisanstiegs bei Energie und Lebensmitteln sowie durch die Finanzkrise. Doch das Gegenteil war der Fall.

DW-WORLD.DEDrucken

| www.dw-world.de | © Deutsche Welle.