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 | 16.10.2008 | 20:00 UTC

EU-Staaten wollen nach Banken auch ihre Industrien stützen

BRÜSSEL: Die 27 EU-Staaten wollen nach den Banken nun auch ihre Industrien stützen. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise müssten Wachstum und Investitionen angekurbelt werden, sagte der derzeitige EU-Ratsvorsitzende, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Dazu werde er beim nächsten Treffen im Dezember Vorschläge vorlegen. Zum Schutz der Banken hatten die EU-Staats- und Regierungschefs zuvor staatliche Garantien, Bürgschaften und Kapitalspritzen beschlossen. Sie vereinbarten zudem, trotz der Finanzkrise bis Jahresende das Klimaschutzpaket unter Dach und Fach zu bringen. So soll unter anderem der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um ein Fünftel gesenkt werden. Auch verständigten sich die Politiker darauf, künftig eine Umverteilung von Asylbewerbern zwischen den einzelnen EU-Staaten zuzulassen. Dies hatten vor allem die Mittelmeerländer gefordert. Die weiteren Beratungen über den EU-Reformvertrag wurden auf das nächste Gipfeltreffen verschoben.



 
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