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 | 22.08.2008 | 05:00 UTC

Scharfe Verdi-Kritik an Telekom-Plänen

BONN: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat den geplanten Konzernumbau bei der Deutschen Telekom scharf kritisiert. Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder sprach von einem Kahlschlag und einer beispiellosen Rücksichtslosigkeit. Skandalös sei auch, dass sich die Telekom aus etlichen Städten zurückziehe. Schröder reagierte damit auf die Absicht des Konzerns, von derzeit 63 Callcentern in Deutschland nur noch 24 bestehen zu lassen. Den rund 8.000 betroffenen Beschäftigten soll an anderer Stelle ein gleichwertiger Arbeitsplatz angeboten werden. Zudem will die Telekom die Technikzentren aus dem Mutterkonzern auslagern und in die im vergangenen Jahr gegründete Sparte T-Service einbringen. Dies bedeutet, dass die etwa 6.000 Mitarbeiter unter anderem vier Stunden pro Woche länger tätig sein müssen und zugleich weniger Gehalt bekommen.



 
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