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 | 22.08.2008 | 05:00 UTC

Tschechen und Slowaken erinnern an Invasion von 1968

PRAG: Mit vielen Veranstaltungen haben Tschechen und Slowaken gemeinsam der Invasion sowjetisch geführter Warschauer-Pakt-Truppen vor 40 Jahren gedacht. Mit dem Einmarsch in der Nacht zum 21. August 1968 beendete Moskau den so genannten Prager Frühling, den Versuch der verbündeten Tschechoslowakei, mit demokratischen Reformen einen 'Sozialismus mit menschlichem Antlitz' zu verwirklichen. Der slowakische Regierungschef Robert Fico sagte bei einem Treffen mit seinem tschechischen Kollegen Mirek Topolanek, die Sowjet-Invasion habe den Traum von Demokratie in der Tschechoslowakei ausgelöscht. Bei dem Einmarsch wurden nach tschechischen Angaben 108 Menschen getötet, mehr als 500 wurden verletzt.



 
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