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Fokus Afrika | 24.07.2008 | 16:15

Terrorschmiede Casablanca

Bild der Verwüstung: nach den Anschlägen in Marokko 2003Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Bild der Verwüstung: nach den Anschlägen in Marokko 2003

Armut, Kriminalität und Arbeitslosigkeit: in den Slums der marokkanischen Küstenmetropole Casablanca stößt die Ideologie radikaler Fundamentalisten auf besonders fruchtbaren Boden. Viele Terrorverdächtige kommen von hier.

Das Grauen war gut organisiert: Bei den Anschlägen im marokkanischen Casablanca vor fünf Jahren detonierten innerhalb weniger Minuten mehrere Sprengsätze an verschiedenen Stellen. Die schreckliche Bilanz: 45 Tote und über hundert Verletzte. Für die Tat verantwortlich gemacht wurde ein Netzwerk islamistischer Kämpfer aus Marokko. Auch außerhalb des Landes tauchen immer wieder marokkanische Namen auf, wenn irgendwo Terrorverdächtige festgenommen werden. - Den letzten Teil unserer Marokko-Serie gibt es morgen im Fokus Afrika. Dann geht es um den Kampf der Frauen um mehr Rechte.

"Dreams for my Father" - in seinem Hörbuch erzählt Barack Obama vom Leben als Schwarzer in den USA

Zurück zu den Wurzeln: Barack Obama in KeniaBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:  Zurück zu den Wurzeln: Barack Obama in KeniaBarack Obama - der US-Präsidentschaftskandidat mit afrikanischen Wurzeln - besucht heute Deutschland. Seine Geschichte gleicht dem vielbeschworenen Mythos vom amerikanischen Traum: Egal wer du bist und woher du kommst, du kannst es schaffen. Auch wenn der Weg bis ins höchste Staatsamt noch weit ist - außerhalb der Politik hat er es schon geschafft. Zum Beispiel im Musikgeschäft. Bereits mehrfach wurde er mit dem Grammy ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der US-Musikbranche. Einen erhielt er für sein Hörbuch "Dreams for my father" - darin erzählt er von der Suche nach seinem kenianischen Vater und der Auseinandersetzung mit seiner schwarzen Identität.

Der schwarze Hoffnungsträger - wie Afrikaner in Deutschland Barack Obama sehen

Auch Afrikaner in Deutschland verfolgen gespannt den Werdegang des schwarzen US-Senators. Was verbinden sie mit Obama? Wir haben nachgefragt. Während einige glauben, dass er als möglicher Präsident vieles wird bewegen können, sind andere eher kritisch. Sie glauben nicht, dass Barack Obama die US-Politik verändern wird. Trotz seiner afrikanischen Wurzeln würde er auch an der Ausrichtung der Afrika-Politik nichts ändern.

Redaktion: Katrin Ogunsade

 
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Sendungsübersicht: Sendeplan
Datum UTC  
24.07.08 16:15 Erstausstrahlung
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