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Interview | 21.08.2008

Ferdinand Dudenhöffer: Übernahme von Conti gutes Geschäft für deutsche Autoindustrie

Autoexperte der Fachhochschule Gelsenkirchen im Interview der Deutschen Welle

       

Der Direktor des Center of Automotive Research (CAR) an der Fachhoch­schule Gelsenkirchen, Ferdinand Dudenhöffer, sieht in der geplanten Übernahme des Autozulieferers Continental durch die Schaeffler-Gruppe „ein gutes Geschäft für die deutsche Automobilindustrie“. In einem Inter­view der Deutschen Welle sagte Dudenhöffer: „Kernstrategien und -tech­nologien können in Deutschland verstärkt im neuen Konzern Schaeffler-Conti weiterentwickelt werden.“ Der Autoexperte und Volkswirtschaftler sieht vor allem eine Chance, die Innovationskraft zu stärken. Schließlich kämen „die meisten Neuentwicklungen im Automobilbereich traditionell aus der Zulieferindustrie“.

Dudenhöffer: „Mit den Komponenten, die beide Firmen herstellen, kann man bei einem Zusammengehen zusätzlich Verbesserungen im Gesamt­system umsetzen. Ich glaube, darauf vertrauen die Automobilindustrie und insbesondere die deutschen Automobilhersteller. Die sind gut unterwegs mit beiden, die haben sich schließlich auch für die Zusammenlegung aus­gesprochen.“

21. August 2008
95/08

 
 
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