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GLOBAL 3000

Galapagos – zu viel Mensch und zu viel Ziege

Die einzigartige Flora und Fauna der Galapagos-Inseln ist bedroht und die größte Bedrohung ist der Mensch. Längst werden die eigentlich festgelegten Obergrenzen für Besucher überschritten. Inzwischen stapfen jedes Jahr über 100.000 Touristen durch das Weltnaturerbe. Mit den Touristen kommen auch immer mehr Bewohner auf die Insel.

Die Bevölkerung auf den Galapagos ist in drei Jahrzehnten von einigen hundert auf 30.000 gewachsen. Die Wissenschaftler am örtlichen Charles-Darwin-Institut schlagen Alarm. Die Galapagos seien am Scheideweg und das ökologische Gleichgewicht ernsthaft in Gefahr. - Eine nicht unumstrittene Maßnahme der ecuadorianischen Regierung ist das Ziegen-Ausrottungsprogramm. Ziegen sind zu einer Plage geworden, sie nehmen den einheimischen Arten die Nahrung und werden deshalb systematisch abgeschossen.

 
 
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