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Krank durch Wohngifte - Oft sind Giftstoffe im Haus Ursache von Beschwerden
Mehr als 90 Prozent der Zeit verbringen die Bundesbürger im Schnitt in Innenräumen. Unterschiedliche Umwelteinflüsse können die Wohnqualität jedoch entscheidend beeinflussen. Zu den Belastungsquellen zählen unter anderem Lüftungs- und Klimaanlagen und Schadstoffe aus Baumaterialien wie Holzverkleidungen, Bodenbelägen oder Dämmstoffplatten.
Verborgene Schadstoffe in seinem Haus machen auch Peter Mehring aus Westerholt in Niedersachsen das Leben schwer. Er leidet an Konzentrationsproblemen bis hin zu Sprachstörungen. Die Symptome lassen nach, wenn er sich längere Zeit nicht im Haus aufhält. Deshalb hat er den Baubiologen Mathias Riehl beauftragt, sein Haus unter die Lupe zu nehmen und die Quelle seiner Bewschwerden zu finden. Baubiologen untersuchen Hausstaub, nehmen Wasser- und Luftproben. Häufig sind alte Holzbalken das Problem, denn bis in die 80er Jahre hinein wurde oft bedenkenlos mit Holzschutzmitteln gearbeitet, die mit Giftstoffen wie Lindan oder DDT belastet sind. Die Analyse bringt es ans Licht und Peter Mehring hat nun einiges zu tun: alle Holzbalken in seinem Fachwerkhaus wird er erneuern.






