Deutscher Filmpreis: Die Nominierungen
Bildunterschrift: Umay (Sibel Kekilli) genießt ihre neue Freiheit - Szene aus Feo Aladags Filmdebüt "Die Fremde"
Für die junge Regisseurin Feo Aladag ist es ein Triumph. Ihr Debüt "Die Fremde" wurde gleich sechsmal für den Deutschen Filmpreis nominiert. Nur der Welterfolg "Das weiße Band" kam auf noch mehr Nominierungen, nämlich auf 13. Die sechs Filme in der wichtigsten Kategorie des 60. Deutschen Filmpreises ("Bester Film") sind neben "Die Fremde" und "Das weiße Band": "Der Sturm", "Alle Anderen", "Soul Kitchen" und "Wüstenblume". Der Deutsche Filmpreis, auch "Lola" genannt, ist mit Preisgeldern von rund 2,9 Millionen Euro die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film und gleichzeitig der höchstdotierte deutsche Kulturpreis überhaupt. Er wird am 23. April in Berlin verliehen.
Im Kino: Männer in der Krise "Mensch Kotschie"
Bildunterschrift:
"Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" hieß ein berühmter Film des spanischen Regiegroßmeisters Pedro Almodóvar. Der deutsche Regisseur Norbert Baumgarten hat sich auf ein männliches Exemplar der Spezies Mensch konzentriert und schickt diesen über 90 Minuten an einen ebensolchen Rand. "Mensch Kotschie" heißt Baumgartens Film und ist eine überaus vergnügliche Reise in die Abgründe der Psyche eines Mannes mitten in der Midlife Crisis. Der Schweizer Stefan Kurt ist die ideale Besetzung für diesen angstgetriebenen, oft zweifelnden und manchmal verzweifelten Charakter, der vor Problemen in Job und Ehe Reissaus nehmen will. "Mensch Kotschie": skurril und sehr unterhaltsam, jetzt im Kino!


















